Der Verein Django Reinhardt Kultur- & Beratung soll helfen, Barrieren zu der sogenannten "Mehrheitsgesellschaft" abzubauen.
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Viel Andrang bei Gipsy Christmas im Rathaus


Großartiges Benefizweihnachtskonzert mit Django Reinhardt und seinem Orchester


Koblenz. Das inzwischen traditionelle Weihnachtskonzert „Gipsy Christmas“ fand auch dieses Jahr wieder im historischen Rathaussaal statt. Es war wieder als Benefizkonzert zugunsten der sozialen Musikschule des Vereines „Django Reinhardts Music Friends“ gedacht.



















Django Reinhardt, seine Band und sein „German Corner Orchestra“ haben wieder einen großartigen Abend gestaltet. Zur Feier des Tages hatte Django Reinhardt Geburtstag, er wurde 54 Jahre alt.


Leider war der Saal aufgrund eines Missverständnisses sehr voll, und einige Gäste fanden keinen Sitzplatz. Dafür möchten sich Django Reinhardt und sein Management entschuldigen und ihr Bedauern ausdrücken. Sie versichern, dass sich dieser Fehler im nächsten Jahr nicht wiederholen wird.


RZ Sonderausgabe Wir von hier - 23.12.2016

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An ermordete Sinti und Roma erinnern


Gedenktag Kranzniederlegung zu Ehren Deportierter


Koblenz. Mit einem Kranz gedachten Vertreter des Landesverbandes der Sinti und Roma sowie Vertreter von Koblenzer Familien am Freitag der während der NS-Herrschaft Ermordeten. „Heute jährt es sich zum 74. Mal, dass Heinrich Himmler befahl, dass alle noch in Deutschland lebenden Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert werden“, sagte Helmut Gräwen, Vorsitzender des Vereins Django Reinhardt Kultur und Beratung, bei der Kranzniederlegung.


Auch aus Koblenz wurden Sinti und Roma nach Auschwitz verschleppt. „Im Morgengrauen des 10. März 1943 wurden die Familien mit Lastwagen an den Hauptbahnhof gefahren. Und von dort wurden sie mit 149 Frauen, Männern und Kindern aus Sinti- und Romafamilien aus der Umgebung, die bereits am Tag zuvor an den Hauptbahnhof gebracht worden waren, deportiert“, sagte Gräwen bei der Kranzniederlegung vor dem Gedenkstein am Peter-Altmeier-Ufer.


Zum Gedenken an die ermordeten Sinti und Roma legten Helmut Gräwen (von rechts) sowie Django und Marlon Reinhardt einen Kranz nieder. Foto: Karges 


Nach Auschwitz deportiert wurde auch der kürzlich verstorbene Musiker Daweli Reinhardt. Nachdem er das Martyrium der NS-Lager überlebt hatte, habe er immer seinen Kindern erklärt, dass man die Deutschen nicht pauschal für die Verbrechen des NS-Regimes verantwortlich machen dürfe, betonte Helmut Gräwen. pka 


Rhein Zeitung - 17.12.2016


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